Donnerstag, 31. Juli 2014

Juli 2014


Die erste Juli-Woche bestand noch aus Vorbereitung für den Allersheimer Marathon, der ja, abgesehen von der Technik, ganz gut lief. Bis zum Stüken Cup fuhr ich nun kurze Intervalle, um die Tempowechsel zu trainieren... 
Außerdem legte ich mir endlich gute Reifen zu, damit ich im Matsch besser zurecht komme - ich rolle jetzt schneller, und das nicht nur, wenn es nass ist. 
Nach einem schlechten Stüken Cup entschied ich mich, hart für Zierenberg zu arbeiten und in den verbleibenden 3 Wochen über 10000 Höhenmeter und 500 Kilometer, alleine auf dem Mountainbike, im Training zu machen.


Außerdem nutzte ich den Monat, um mit meinem kleinen Bruder, der ebenfalls in Rinteln gestartet ist, ein paar neue Höhepunkte zu setzen :)

Die Saison ist noch voller Höhepunkte, und ich freue mich riesig !:)

Montag, 28. Juli 2014

27.07.2015 STÜKEN | WESERGOLD Mountainbike-Cup 2014

Die zweite Ausgabe meines ersten Rennens vor nun knapp 10 Monaten.. Damals noch ohne Training, einfach zum Spaß mitgefahren, so sah es auch aus.







Dieses Mal sollte alles anders werden!

Schon am Tag vor dem Rennen fuhr ich die Strecke öfter mit meinem kleinen Bruder ab, wir übten die schwereren Stellen und stellten uns schon mal innerlich darauf ein.

Am nächsten Morgen ging es nach erneutem Abfahren der Strecke um 12:20 mit 10 Kilometern Anreise mit dem Mountainbike gegen stärkere Konkurrenz als erwartet los. Die Strecke: nicht mein Spezialgebiet. Die Gegner mit 26 bzw 27,5 Zoll, somit besser gerüstet für die Kurven.


Direkt nach dem Start flog ich unglaubliche viermal hintereinander wieder aus den Pedalen raus, und schon waren die ersten Drei ein paar Meter voraus. Mit vollem Tempo sprinteten wir auf die erste Holzrampe zu.
So steil sieht es gar nicht aus, aber mit dem Tempo flog man schon ordentlich - wie man sieht bin ich voll durchgefedert... 
Mit dem ersten Schock jagte ich nun der Spitzengruppe hinterher in den Park. Mit jeder der engen Kurven wurde mein Abstand minimal größer, und ich konnte mich kaum an der Gruppe halten. Nun ging es zu einem kurzen Wiesendownhill, mit zwei Brücken, welche sowohl eng waren als auch in ein kurzes Steilstück endeten. 
Bei der ersten Brücke passierte mir ein dummer Fehler, das Vorderrad rutsche in der engen Kurve weg und der Abstand wuchs damit beträchtlich.

 Den Abtand konnte ich nun kaum noch gut machen, am Ende der ersten Runde war die Gruppe schon aus meinem Blickfeld..  Die Runde führte nach dem Stück im Park über viel Asphalt und ein paar Rampen wieder zum Start/Ziel Bereich.







Mit weiteren Problemen in den engen Kurven gab ich weiter mein Bestes..
Ich hatte mich so auf das Rennen gefreut, viele Verwandte, Freunde und fotoschießende Freundin waren zum Anfeuern gekommen.

Letztendlich kam ich völlig enttäuscht als Vierter der Altersklasse U19 mit riesen Vorsprung vor den Verfolgern ins Ziel.


 U17&U19 wurden zusammen als U19 gewertet, witziger weise waren die ersten drei Plätze alle von U17 Fahrern besetzt.


Mein kleiner Bruder legte im U11 Rennen einen guten Start hin, und konnte bis zum Ende des Parks sein Rennen führen. Irgendwann verlor er leider ein wenig Zeit, und wurde von 3 Fahrern überholt.. Mit einem minimalen Abstand von 2,6 Sekunden auf den Sieger kam er ins Ziel, und hatte ein wirklich gutes Rennen gefahren, was mich doch ein bisschen freut :)




Sonntag, 6. Juli 2014

6.07.2014 15. Allersheimer MTB Cup

Heute ging es auf nach Neuhaus im Solling, um den letzten Marathon dieses Jahr zu bestreiten.
Die 49 Kilometer lange Strecke würde in etwa 1200 Höhenmeter beinhalten, und damit nicht grade flach sein. Nach kürzerem Abfahren der ersten Streckenabschnitte ging es um 9:30 auf die Mitteldistanz, die Langdistanz startete eine Stunde eher, um die 49 Kilometer zweimal zu fahren.

Ich startete am Ende des vorderen Drittels.
Am ersten Berg wurden mit Frank Eggert noch mächtig Plätze gut gemacht.








Am Ende des ersten längeren Abschnitts befand ich mich knapp hinter den Spitzengruppen. Nun ging es in den ersten schnelleren Schotterweg, wo ich gleich ein paar Plätze verlor. Am nächsten Anstieg konnte ich zwar ein paar Plätze gut machen, musste mich jedoch im nächsten matschigen Trail sehr konzentrieren, um dann in der Mitte des Trails, schon zurückgefallen, in den Brenneseln abzufangen. 





Schon waren die schnellen Gruppen weg..
Am nächsten Anstieg konnte ich mit voller Leistung wieder aufschließen, verlor jedoch immer wieder an kleineren Downhills den Anschluss, und konnte die Löcher schließlich nicht mehr in den Anstiegen schließen. Nach einem weiteren, längeren Trail verlor ich wieder Plätze und flog wieder hin. Jetzt war man erstmal wieder unten, und ich konnte am Berg eine Gruppe mit meinem Tempo finden. Der nächste Abstieg ging ganz gut, Schotter statt Matsch sorgte für Tempo und eine ruhige, aber flotte Abfahrt. Am nächsten Berg machte ich 10 Sekunden an der Verpflegungsstation Stopp, füllte meine Flasche auf und hängte mich an den letzten aus der Gruppe heran. Ich hielt das Hinterrad über den folgenden Singletrailanstieg, die endlos langen Forstwege gingen an einer letzten Kuppe zu Ende. Ich ließ meinen Vordermann am letzen Abstieg fahren, da ich bergab einfach zuwenig Druck aufs Pedal bekomme, gewichtsbedingt. Schließlich kam ich nach 2:25:12 ins Ziel. Etwas über 22 Minuten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Brian Wodkte, welcher weitere 4 Minuten Vorsprung vor seinem Hintermann hatte. 
Der Sieger der U17 war mit 2:13:47 noch um einiges schneller, Glückwunsch dazu an dieser Stelle.
Ich tröste mich damit, dass dies erst mein 9. Monat bzw 7. aktiver Monat auf dem Rad ist :)

Die Marathons sind beendet, höchstens im August werde ich noch spontan einen einschieben...
Die Challenge ist gewonnen, nach 6 Rennen habe ich die maximale Punktzahl (500). 
Cross-Country Rennen werden kommen, dafür wird kurz und knackig trainiert. Außerdem muss ich an meiner Technik arbeiten... Ich bin so schnell berghoch, dass ich bergab nicht mitkomme -  tolle Sache.
In genau 3 Wochen steht nun mein Debüt-Rennen aus dem letzten Jahr an, 2 Monate eher als letztes Mal.. Ich freue mich riesig darauf, da ich meine Entwicklung dort merken werde :)

Montag, 30. Juni 2014

Juni 2014

Anfang Juni stand das Cross-Country Rennen in Kollerbeck an. Das Training war bis dahin kurz und intensiv gewesen.Nach einem guten Rennen galt es nun, das Training auf den Bergsprint und den nächsten Marathon abzustimmen. Durch den Volksbank-Lauf habe ich  außerdem eine neue Alternative für den Winter gefunden.
Das Ergebnis war recht viel Rennrad-Training, entweder mit großen Umfängen oder langen Bergen.

Wenn ich auf dem Mtb saß, fuhr ich meist ebenfalls etwas länger oder ganz gezielt kurz und schnell. Ich hab auch versucht, im Training öfter mal zu sprinten oder in den Spitzenbereich zu kommen -  es wird.

Außerdem nutzte ich die günstige Sommerphase, um einen gebrauchten Rollentrainer mit Vorderradstütze und Trainingsmatte zu ergattern. Der Verschleiß forderte außerdem eine neue Kette und Kassette. 

Sonntag, 22. Juni 2014

22.06.2014 Rintelner Volksbank-Lauf

Mit einem ganz guten Gefühl, nicht zuletzt dank des taktischen "Langsamfahrens" gestern, ging es bei wechselhaftem Wetter ins nahe gelegene Rinteln. Die 5 Kilometer über Asphalt, Schotter und Parkanlage wollte ich in 25 Minuten schaffen, was mir in meinem einzigen Lauftraining am Mittwoch jedoch nicht wirklich gelang. Heute sollte es jedenfalls klappen.

Um 10:20 startete mein kleiner Bruder auf die 1,2Km Strecke, leider von ganz hinten. 
Trotz schlechter Startposition lief dieser auf Platz 8 seiner Altersklasse und auf einen starken 21. Platz von 88 in der Gesamtwertung mit 6 Minuten.


Mein Start erfolgte bei recht starkem Regen um 10:45 aus der Mitte des Starterfeldes. Das Rennen begann mit einer langen Überholphase, bis sich langsam das Tempo festigte. Ich folgte zunächst einem Bekannten, welchen ich nach ca. 1,5 Kilometern und vor einer laangen Geraden ziehen ließ. Ich fiel nun ein paar Plätze nach hinten, blieb dann irgendwann hinter dem schnelleren Feld. Das 4 Kilometerschild weckte den Kampfgeist, durch den Park wurde nun sehr schnell gelaufen. Durch gute Unterstützung von meiner Familie konnte ich mich immer wieder motivieren. Vor der Zielgerade sah ich nun einen weiteren Bekannte, welcher im letzten Jahr die Wertung der U18 gewann. Er lief so locker, dass ich ein letztes Mal die Zähne zusammenbiss und mit allem was ich hatte los sprintete. Die letzte enge Kurve vorm Ziel, und vollkommen erschöpft grade noch an ihm vorbeigekommen. Von dem Rennen werde ich noch lange was beim Gehen merken :D

Letztendlich sprang ein unerwarteter 4. Platz in meiner Altersklasse ( U20 ) heraus, Platzierung 39 bzw. Einlaufplatzierung 43 von 291 Startern gesamt raus. Mit der Zeit von 22:54 bzw. 4:35/Km bin ich sehr zufrieden, nächstes Jahr werden wir beide bestimmt wieder mitlaufen. 

Samstag, 21. Juni 2014

21.06.2014 Bergsprint Driburg

Bei wechselhaftem Wetter ohne ernsthafte Regenschauer ging es um 14:01 los, meine Startzeit war um 14:47. Gestartet wurde im 1-Minuten-Abstand auf die 9,8 Kilometer lange Strecke mit 340 Höhenmetern.

Da ich schon vor dem Start wusste, dass ich alleine in meiner Altersklasse bin, entschied ich mich, nur 95% zu geben, um morgen bei meinem ersten Lauf nicht schon kaputt zu starten.


Die Strecke begann mit einem recht steilen Straßenanstieg, der in den Wald führte. Es ging ähnlich weiter, bis das erste mal auf einem Forstweg gefahren wurde und auch flacher wurde. Durch meinen eher langsamen Start sah ich schon die ganze Zeit Niklas Georgi vom Bornekamp Racingteam hinter mir. Nach dem schwersten technischen Stück, einer steileren Serpentine mit ein paar Steinen, folgte eine schnelle Abfahrt und daraufhin ein Gegenanstieg, an welchem ich schon überholt wurde. Die nächsten 2-3 Kilometer blieb ich nun in Sichtweite, die Strecke war auch sehr flach. Als die ersten Matschabfahrten kamen, bedankte sich mein flaches Profil und ich musste stehen bleiben, um nicht umzukippen. Ohne Schwung den nächsten Matschberg hoch, und wieder eine Matschabfahrt. Ich hörte nun schon Maximilian und Adrian Günter hinter mir. Nach dem letzten langen, recht steilen und steinigen Anstieg, auf welchem man kaum voran zukommen schien, überholte ich fix auf einem Singletrail meine Vorderfrau. Letzte Matschabfahrt, und nun kamen Adrian, Maximilian und noch ein Master vorbei, ich blieb an ihnen dran und fuhr bis zum Ziel knapp dahinter mit.

Mit der Zeit von 33:22 bin ich zwar nicht wirklich zufrieden, es stimmten jedoch Reifen und Motivation auch nicht. Bei guter Konkurrenz, einer besseren Strecke bzw. besseren Reifen und einer anderen Einstellung wäre sicherlich mehr drinnen gewesen. 
Beachtlich ist die Leistung des Siegers der u13, der mit unglaublichen 34 Minuten seine Konkurrenz um Längen geschlagen hat, und auch mir wirklich sehr nahe kam.

Samstag, 7. Juni 2014

07.06.2014 XC-Kollerbeck

Nach vier Marathons wurde es Zeit für das erste Cross-Country Rennen in der Challenge4Mtb.
Bei strahlendem Sonnenschein ging es auf nach Kollerbeck, früh genug um noch das Rennen der U13/15/17 zu sehen. Nach dem Start fuhr ich die 5 Kilometer lange Strecke, welche ich nur dreimal befahren würde, ab. Direkt wurde mir klar, dass das ein schnelles Rennen wird. Außerdem wusste ich, dass ich mich an die Herren würde hängen können, welche sechs Runden vor sich hatten.

Der Start erfolgte um 14 Uhr aus der ungewohnten zweiten Startreihe, nachdem noch ein Lkw von der abgesperrten Strecke verbannt wurde. 
Direkt am Start gab ich alles, versuchte ganz vorne zu fahren. 
Nach dem Start, der ersten kleinen Abfahrt und dem Haupt-Anstieg war die Luft weg, Blutgeschmack im Mund. Ich musste langsamer machen, und habe mich dann an eine kleine Gruppe im schnelleren Teil der Strecke rangehängt. Es ging in den Wald rein, zwei Kurven, die Bachdurchfahrt, ein kleiner Anstieg, wieder einen Schotterweg runter, links rein in eine Art Wiesentrail, über eine Brücke und dann zu dem Teerstück, welches zu der 17% Steigung am Ende der Runde führte, an der ich vor allem in der ersten Runde schnell war. In der zweiten Runde fand ich jemanden, der etwas langsamer war als ich. Letztendlich hatten wir zwar ein gutes Tempo, ich hätte im Nachhinein aber in dieser Phase mehr kämpfen können. 

An der 17%igen Steigung gab ich nun nicht alles, sondern blieb hinter meinem Vordermann. Kurz nach Beginn der dritten Runde kam die schnellste Frau von hinten, an welcher ich aus mir unerklärlichen Gründen nicht dran blieb, im Nachhinein hätte ich auch hier kämpfen sollen. Nach dem Anstieg und der Bachdurchfahrt, welche sich circa Mittig des schnelleren Stückes befand, entkam ich meinem Vordermann an einem kurzen Berg mit einem guten Antritt. Mit fortwährend gutem Tempo, aber auch nicht vollem Anschlag fuhr ich die letzten zwei Kilometer des Rennens, in denen ich immer die gesamt Erstplatzierte sah, was mich schon ein wenig ärgerte. Das letzte mal kämpfte ich mich das steile Stück hoch, wobei ich eigentlich schneller hochkommen wollte...
Mit 0:37:48 kam ich somit als erster meiner Altersklasse und 36 Sekunden Rückstand auf Platz 1 gesamt und immerhin zwei Minuten Vorsprung auf Platz 2 der Altersklasse ins Ziel. Für das Wetter bin ich mit der Zeit zufrieden, ich denke trotzdem dass die Form auch für weniger als 37 Minuten gereicht hätte und ich mehr kämpfen sollte. Mit dem dritten Sieg nach vier Rennen in der Challenge kann ich meine Führung weiter ausbauen, woran ich vor der Saison wirklich nie gedacht hätte.

Das Training wird für die nächsten beiden Rennen etwas anders laufen; ein Bergsprint in Form von Einzelzeitfahren sowie der Allersheimer Marathon stehen an, Kondition und Kraft sind gefragt und werden ( hoffentlich ) auch entsprechend vorhanden sein.